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Die „Kleine Herde“


Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.

Lukas 12,32

Die ”Kleine Herde”, das “Israel Gottes” oder die “Übrigen”

Israel wird in vielen Büchern des Alten und Neuen Testaments als Schafe oder Herde bezeichnet, mit Gott, ihrem Hirten. Jesus kam als Mensch zu den “verlorenen Schafen des Hauses Israel”. Da nun aber immer nur ein kleiner Überrest des ganzen Volkes Gott wirklich treu und gehorsam im Glauben war, bleibt am Ende nur die “Kleine Herde”, die das Reich in Besitz nehmen wird. Christus ist für Israel der „große Hirte“.

[Jesaja 53,6 Matthäus 10,5-6 Matthäus 15,24 Lukas 12,32 Johannes 10,14 1.Petrus 2,25 und 5,4 Hebräer 13,20]

In den 4 Evangeliumsberichten und in der frühen Apostelgeschichte sehen wir die Erfüllungen vieler wichtiger Prophetien betreffend jener Verheißungen für Gottes erwähltes Volk: der Messias Israels wird im Fleisch auf die Erde zu seinem Volk gesandt, um ihnen ihr Reich zu bringen, damit letztendlich durch Israels Aufstieg zum königlichen Priestertum der Segen Gottes auf alle Nationen kommen kann.

Alles, was Jesus Christus als Mensch auf Erden sagte und tat, war für das Haus Israel bestimmt.

Er bekräftige die Einhaltung der (613) Gesetze des Moses und lehrte Werksgehorsam als Bedingung für das ewige Leben. Dies geschah alles in perfekter Übereinstimmung mit den Worten der Propheten Israels, die gesprochen wurden, seit die Welt begann. Während Jesus auf Erden lebte und wirkte, brachte Er Seinen Jüngern alles bei, um sie für ihren Missionsauftrag auszurüsten. Er befahl ihnen, sich von den Heiden (uns!) fernzuhalten, da Israel zuerst bekehrt werden musste – es befand sich ja in der Zeit seines Aufstiegs; das heißt, es gab eine klare Trennung zwischen der auserwählten Nation und allen anderen Völkern. Wollten Heiden gesegnet werden, mussten sie Israel als heilige Nation und Volk Gottes anerkennen und segnen und den „Gott Israels“ anbeten oder gänzlich zum Judentum konvertieren.

Johannes 1,11 Er kam zu den Seinen, und die Seinen nahmen ihn nicht an;

Matthäus 15,24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Matthäus 10,5-6 Diese Zwölf sandte Jesus aus, nachdem er ihnen folgende Weisungen gegeben hatte: »Den Weg zu den Heidenvölkern schlagt nicht ein und tretet auch in keine Samariterstadt ein, geht vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Römer 15,8 Denn ich sage, dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist um der Wahrheit Gottes willen, um die Verheißungen der Väter zu bestätigen;

Johannes 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

Zur Zeit von Israels Aufstieg war Erlösung nur über Gottes auserwähltes Volk als Mittler zu erlangen.

Der Zaun, der die Trennung am deutlichsten verkörperte, war das Gesetz des Mose, welches Jesus selbst als einziger Mensch zu 100% erfüllte, aber auch alle Seine Nachfolger in der Kleinen Herde standen weiterhin unter dem Gesetz und mussten die Gebote halten als Teil ihres Heilsplanes. Dies änderte sich auch nicht nach der Kreuzigung, auch nicht nach der Wiederauferstehung oder Himmelfahrt Jesu. Das Gesetz war für die Juden nicht aufgehoben. Diese Anordnungen und auch das Evangelium des Reiches veränderten sich nicht, nur das Zeugnis über die Wiederauferstehung ergänzte nun die Botschaft der Zwölf. Allerdings war die Bedeutung des Werks am Kreuz in Israels Programm nicht die gleiche, die später dem Apostel Paulus offenbart wurde – statt dessen waren den Kindern Israels erst einmal nur ihre früheren Sünden getilgt worden und Christus war wieder auferstanden, um auf Davids Königsthron zu sitzen.

Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen! Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, so werdet ihr gar nicht in das Reich der Himmel eingehen!

Matthäus 5,17-20

Matthäus 23,1-3 Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern und sprach: Auf dem Stuhl des Mose sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen’s zwar, tun’s aber nicht.

Matthäus 28,19-20 So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

Johannes 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Apostelgeschichte 2,30-32 Da er nun ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm mit einem Eid verheißen hatte, dass er aus der Frucht seiner Lenden, dem Fleisch nach, den Christus erwecken werde, damit er auf seinem Thron sitze, hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, dass seine Seele nicht dem Totenreich preisgegeben worden ist und auch sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat.
Diesen Jesus hat Gott auferweckt; dafür sind wir alle Zeugen.

2.Petrus 1,9 Wer dies aber nicht hat, der ist blind und tappt im Dunkeln und hat vergessen, dass er rein geworden ist von seinen früheren Sünden.


Matthäus 19,16-17 Und siehe, einer trat herzu und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich Gutes tun, um das ewige Leben zu erlangen? Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aber in das Leben eingehen, so halte die Gebote!

1.Johannes 2,3-6 Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht; wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.

1.Johannes 3,22-24 …und was immer wir bitten, das empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und einander lieben, nach dem Gebot, das er uns gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat.

Hebräer 9,15 Darum ist er auch der Mittler eines neuen Testaments, damit — da sein Tod geschehen ist zur Erlösung von den unter dem ersten Testament begangenen Übertretungen — die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.

Apostelgeschichte 2,46 Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens;

Apostelgeschichte 3,1 Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit.

Apostelgeschichte 10,14 Petrus aber sprach: O nein, Herr; denn ich habe noch nie etwas Gemeines und Unreines gegessen.

Apostelgeschichte 10,27-28, 35 Und er sprach zu ihnen: Ihr wisst, dass es einem jüdischen Mann nicht erlaubt ist, mit einem Angehörigen eines anderen Volkes zu verkehren oder sich ihm zu nahen; doch mir hat Gott gezeigt, dass ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll. […] …sondern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist, der ist von ihm akzeptiert.

Apostelgeschichte 11,19 Die aber zerstreut waren wegen der Verfolgung, die sich wegen Stephanus erhob, gingen bis nach Phönizien und Zypern und Antiochia und verkündigten das Wort niemandem als allein den Juden.

Apostelgeschichte 3,19 So tut denn Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden, wenn die Zeiten der Erquickung vom Angesicht des Herrn kommen…

Jakobus 2,10 Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.

Nachdem die 12 jüdischen Apostel von Paulus erfuhren, dass ihr Programm beendet wurde und die Zeit der Gnade begonnen hatte, brachen sie ihren großen Missionsauftrag ab und beschränkten sich mit ihrem Amt allein auf die “Beschnittenen”, also auf Messias-gläubige Juden – die Kleine Herde. Alle ungläubigen Juden zählten ab diesem Moment auch als Heiden, da sie ihren Messias nicht angenommen hatten, als sie die Chance dazu hatten. Paulus predigte dann noch bis zum Ende der Apostelgeschichte überall den „Juden zuerst“, aber verwarf schließlich auch diese Bevorzugung seiner Brüder im Fleisch, als klar war, dass sie auch sein Evangelium nicht annahmen und ihn stattdessen bis aufs Blut hassten und verfolgten.

Im Gegenteil, da sie sahen, dass mir (Paulus) anvertraut war das Evangelium der Unbeschnittenen so wie Petrus das Evangelium der Beschnittenen –denn der in Petrus wirksam gewesen ist zum Apostelamt für die Beschnittenen, der ist auch in mir wirksam gewesen unter den Heiden –, und da sie die Gnade erkannten, die mir gegeben war, reichten Jakobus und Kephas (Petrus) und Johannes, die als Säulen angesehen werden, mir und Barnabas die rechte Hand und wurden mit uns eins, dass wir unter den Heiden, sie aber unter den Beschnittenen predigen sollten.

Galater 2,7-9

Was passierte mit den Mitgliedern der Kleinen Herde?

Da niemand wusste, wie lange die Unterbrechung des prophetischen Programms für Israel letztendlich dauern würde, blieben die Gläubigen der messianischen Gemeinde standhaft und befolgten ihre Anweisungen treu. Sie gehorchten allen Geboten, die ihnen der Herr anbefohlen hatte (vom evangelisieren mal abgesehen), und wappneten sich für das Einsetzen des Tags des Herrn, also der Trübsalszeit. Ihnen war ja nicht zugedacht, Zeit und Stunde zu erfahren, wann es soweit sein sollte, sondern sie mussten mit dem Eintreten rechnen wie mit einem Dieb in der Nacht. Allerdings war durch den Fall der Nation die Situation zwischen Juden und Heiden nun eine andere: Insbesondere der Austausch mit den Gläubigen der Gnadenkirchen war der Kleinen Herde ohne Einschränkungen möglich, sie waren alle Geschwister in Christus geworden.

Mit den jüdischen Aposteln und mit einzelnen Mitgliedern der Kleinen Herde hatte der Apostel Paulus fortlaufend Kontakt und sie halfen sich gegenseitig als Brüder und Schwestern im Glauben. Besonders in materiellen Dingen brauchte die Kleine Herde Hilfe von den Gnadenkirchen, da sie dem für sie gültigen Gebot gefolgt waren, dass sie all ihr Hab und Gut verkaufen und gemeinsam wirtschaften mussten.

Lukas 12,31- 33 Trachtet vielmehr nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!
Fürchte dich nicht, du kleine Herde; denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe und gebt Almosen! Macht euch Beutel, die nicht veralten, einen Schatz, der nicht vergeht, im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte ihr Zerstörungswerk treibt.

Apostelgeschichte 4,32,34-35 Und die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein Eigen sei, sondern alle Dinge waren ihnen gemeinsam. […] Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte jedem aus, so wie jemand bedürftig war.

Paulus selbst erhielt umgekehrt auch Unterstützung in seinem Amt und auf seinen Reisen von den Brüdern und Schwestern aus der „Beschneidung“.

Im Leib Christi wird nicht mehr zwischen Beschnittenen oder Unbeschnittenen unterschieden. Juden und Heiden sind eins geworden, ein neuer Mensch in Christus und ihre alte Identität haben sie abgelegt. Unsere Herkunft oder unser Geschlecht spielen keine Rolle mehr.

Wann immer in der Bibel eine Unterscheidung zwischen Juden = Beschnittenen/Beschneidung = dem Haus Israel im Gegensatz zu Heiden = Unbeschnittenen = Nationen gemacht wird, kannst du sicher sein, dass diese Bibelstelle keine Mitglieder des Leibes Christi beschreibt.

Ein gutes Beispiel wie Paulus die Mitglieder des Leibes Christi von Mitgliedern der Kleinen Herde in seinen Briefen unterscheidet.

Leib Christi

Kolosser 4,9 und 4,12 …zusammen mit Onesimus, dem treuen und geliebten Bruder, der einer der Euren ist; sie werden euch alles mitteilen, was hier vorgeht…. Es grüßt euch Epaphras, der einer von den Euren ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit in seinen Gebeten für euch arbeitet, auf dass ihr fest steht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist.

Kleine Herde

Kolosser 4,10-11 Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas … und Jesus, der Justus genannt wird, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind.

Weitere Arten, wie Paulus eine Unterscheidung machte, wenn er von Geschwistern der Kleinen Herde in seinen Briefen sprach:

Römer 16,7 Grüßt den Andronikus und die Junia, meine Stammverwandten und Mitgefangenen, die berühmt sind unter den Aposteln und vor mir in Christus gewesen sind.

Philipper 4,3 Und ich bitte auch dich, mein treuer Mitknecht, nimm dich ihrer an, die mit mir gekämpft haben für das Evangelium, samt Clemens und meinen übrigen Mitarbeitern, deren Namen im Buch des Lebens sind.

Galater 6,16 Über alle, die nach dieser Regel wandeln, komme Frieden und Erbarmen, und über das Israel Gottes!

Messias-gläubigen Juden predigte Paulus niemals sein Evangelium zum Glaubensgehorsam zur Errettung, ein Wechsel von einer Heilskörperschaft in eine andere ist nicht beschrieben und macht auch keinerlei Sinn. Die Kleine Herde hatte ihre eigenen Versprechen und Hoffnungen, ihr Trachten lag auf einem Erbschaftsanteil hier auf Erden, nicht in himmlischen Regionen.

Dabei mache ich es mir zur Ehre, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name des Christus schon bekannt ist, damit ich nicht auf den Grund eines anderen baue,…

Römer 15,20

Die Apostel Israels schrieben in Übereinstimmung mit ihrem Handschlag in Galater 2,9 ausschließlich an ihre Kleine Herde:

Jakobus 1,1 Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die zwölf Stämme in der Zerstreuung: Seid gegrüßt!

1.Petrus 2,9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht…

1.Petrus 1,1 Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asia und Bithynien

1.Petrus 2,12 …und führt euren Wandel unter den Heiden gut, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tage der Heimsuchung!

Israels aktueller Status

Israel ist, spirituell betrachtet, gefallen und hat zeitweise seinen Sonderstatus vor Gott verloren. Sie sind LO-AMMI – nicht mein Volk – und haben keinerlei Vorrangstellung mehr gegenüber allen anderen Nationen. Jedoch hat Gott versprochen, dass er sie niemals vollständig fallen lassen würde. Er wird eines Tages alle Verheißungen für Sein Volk wahr werden lassen.

Hosea 1,9-2,1 Und er sprach: Gib ihm den Namen Lo-Ammi! Denn ihr seid nicht mein Volk, und ich, ich will nicht euer ⟨Gott⟩ sein. Und doch wird die Zahl der Kinder Israels werden wie der Sand am Meer, den man nicht messen noch zählen kann; und es soll geschehen, an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: »Ihr seid nicht mein Volk«, da sollen sie »Söhne des lebendigen Gottes« genannt werden.

Römer 9,26 »Und es wird geschehen, an dem Ort, da zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, dort werden sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden.«

Römer 11,11-12 Ich frage nun: Sind sie denn gestrauchelt, damit sie fallen sollten? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall wurde das Heil den Heiden zuteil, um sie zur Eifersucht zu reizen. Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt und ihr Schwinden der Reichtum der Heiden geworden ist, wie viel mehr ihre Fülle!

Römer 11,25 Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Blindheit widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;

Römer 11,1-2 Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor ersehen hat! […]

Jeremia 31,35-37 So spricht der HERR, der die Sonne als Licht bei Tag gegeben hat, die Ordnungen des Mondes und der Sterne zur Leuchte bei Nacht; der das Meer erregt, dass seine Wellen brausen, HERR der Heerscharen ist sein Name: Wenn diese Ordnungen vor meinem Angesicht beseitigt werden können, spricht der HERR, dann soll auch der Same Israels aufhören, allezeit ein Volk vor meinem Angesicht zu sein! So spricht der HERR: Wenn man den Himmel droben messen kann und die Grundfesten der Erde drunten zu erforschen vermag, so will ich auch den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben, spricht der HERR.

Hesekiel 36,21-28 Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hatte unter den Heidenvölkern, zu denen es gekommen ist. Darum sprich zu dem Haus Israel: So spricht GOTT, der Herr: Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern, zu denen ihr gekommen seid. Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich der HERR bin, spricht GOTT, der Herr, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

Wer Verwirrung und Verunsicherung beim Bibelstudium und in seinem Wandel mit Christus vermeiden möchte, tut gut daran, die Lehren und Gebote der Kleinen Herde Israels nicht mit unserer Heilsbotschaft zu vermischen. Wir sind nicht „die verlorenen Schafe Israels“ und die Kleine Herde ist nicht eins geworden mit den Nationen zum neuen Mensch, ohne Trennwand des Gesetzes.

Unsere Anweisungen in der Gemeinde, die der Leib Christi ist, unterscheiden sich teilweise um 180° von denen für Gottes auserwähltes irdisches Volk. Darum zeige dich als fleißiger Arbeiter vor Gott und teile das Wort der Wahrheit = das Evangelium unserer Errettung richtig! [2.Timotheus 2,15 Epheser 1,13]

Alle Ehre gebührt unserem Herrn und Retter, Jesus Christus. Amen.

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